13/02/26

Schwarzer Strand von Vik von den Behörden gesperrt

Schwarzer Sand, tosende Atlantikwellen – und plötzlich rutscht der Hang: Die Behörden haben den berühmten isländischen Strand Reynisfjara gesperrt...
Schwarzer Strand Vik. Foto: Adobe Stock

Island ist eine wilde Insel und auch bekannt für ihre schwarzen Sandstrände. Keiner ist beliebter als Reynisfjara an der Südküste, nahe des kleinen Fischerdorfs Vík í Mýrdal. Mit dem Vulkansand, der Höhle Halsanefshellir und den markanten Basaltsäulen zählt der Strand zu den meistbesuchten Zielen des Landes.

Doch jetzt ist er aus Sicherheitsgründen gesperrt worden.

Behörden sperren Strand von Vik

Nicht wegen der tückischen "Sneakers-Waves", die immer wieder das Leben von Touristen kosten. Auf der Jagd nach einem spektakulären Foto oder der Lust auf Nervenkitzel ignorieren Besucher Warnungen, sogar dann, wenn sie auf großen Schildern angebracht wurden.

Nach Angaben des isländischen Rundfunks RÚV kam es oberhalb des Strandes zu einem Erdrutsch. Eine große Landmasse löste sich demnach von den Hängen des Reynisfjall und rutschte bis zu den Warnschildern am Strand ab. Die Klippen in diesem Bereich gelten seit Langem als steil und instabil; Behörden hatten bereits früher Steinschlägen befürchtet.

Nordatlantik trifft auf die Küste

Reynisfjara gilt laut „Visit Iceland“ ohnehin als einer der gefährlichsten Orte für Besucherinnen und Besucher auf der Insel. Der offene Nordatlantik trifft hier mit voller Wucht auf die Küste. Neben den unberechenbaren Brechern zählen auch Felsstürze und Steinschläge zu den bekannten Risiken – eine Gefahr, die sich nun erneut gezeigt hat.

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Experten vermuten Wind als Ursache

Als Ursache für den aktuellen Hangrutsch nennt ein Küsteningenieur der isländischen Straßenverwaltung eine ungewöhnliche und anhaltende Ostwindlage, die die Erosion verstärkt habe. Ein Zusammenhang mit einem steigenden Meeresspiegel besteht nach seinen Angaben nicht.

Wie lange die Sperrung dauern wird, ist derzeit unklar. Behörden prüfen die Stabilität der Hänge, bevor der Strand wieder freigegeben werden kann. Für Reisende bedeutet das: Abstand halten – und die Warnhinweise vor Ort unbedingt beachten!

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